Mitarbeitende - Coronainformationen

Corona-Informationen für Mitarbeitende

Handlungshinweise für Mitarbeitende - Coronavirus (SARS-CoV-2)

Umgang mit Corona-Verdachtsfällen und Infektionen, Einreise/Rückkehr aus Risikogebieten

Ein­rei­se aus dem Aus­land - internationale Studierende und Gäs­te

Eine Zusammenfassung der geltenden Einreise und Reisebestimmungen finden Sie hier: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/alltag-und-reisen/reisen/

Dort gibt es Informationen insbesondere zu:

  • Testpflicht bei Einreise
  • Bestimmungen zu Risikogebieten/Hochrisikogebieten
  • Digitale Einreiseanmeldung
  • Test- und Quarantäne-Ausnahmen für Geimpfte

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig und regelmäßig vor Ihrer Einreise unter auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (RKI), nach der aktuellen Einstufung des Gebietes, aus dem Sie einreisen.

Bitte beachten Sie, dass ein Impfnachweis nur gültig ist, wenn Sie mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff vollständig geimpft wurden. Auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) sind die offiziell zugelassenen Impfstoffe gelistet.

Es wird erwartet, dass keine Dienst-Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternommen werden, wenn diese als Hochrisikogebiete eingeordnet sind, es sei denn bei Dienstreisen ist der Grund dringend und unaufschiebbar.

Bei Fragen wenden Sie sich an International(at)hs-gm.de.

Informationen zu bundeseinheitlichen Regelungen zur Testpflicht für Einreisende:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032

Die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen des RKI für Einreisende nach Deutschland:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/BMG_Merkblatt_Reisende_Tab.html

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

Be­son­de­re Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men

Nachweis 3G-Status für alle Mitarbeitende

Nach §  28b des Infektionsschutzgesetzes, müssen ab dem 24.11.2021 alle Personen, die an der Hochschule Geisenheim (oder allen anderen Organisationen und Unternehmen) arbeiten, dem Arbeitgeber einen Nachweis erbringen, dass sie getestet, geimpft oder genesen sind. Diese Nachweise sind verpflichtend zu kontrollieren.

Diese Kontrolle kann nicht zentral erfolgen. Die Institutsleitungen bzw. Abteilungsleitungen müssen diese Kontrollen eigenständig organisieren. Der Aufwand wird am Anfang groß sein, wenn alle Impf- oder Genesenen-Nachweise zu dokumentieren sind. Diese müssen allerdings nur am Anfang geprüft werden. Testnachweise sind täglich zu prüfen und zu dokumentieren. Die Abteilung Arbeitssicherheit hat das Recht Dokumentationen einzusehen.

Tests sind vor Beginn der Arbeit durchzuführen und zählen NICHT zur Arbeitszeit. Die Tests können auch mittels Selbsttests unter Aufsicht (am Arbeitsort) einer kontrollierenden Person durchgeführt werden. Das Ergebnis ist zu dokumentieren. Zwei Tests pro Woche und Person werden zur Verfügung gestellt. Weitere Tests können an offiziellen Teststationen durchgeführt werden oder durch den Kauf weiterer Selbsttests durch die betroffenen Personen erfolgen. Resultate von Selbsttests, die ohne Kontrolle durchgeführt wurden sind abzulehnen.

Führungspersonal, welches nicht unter die Kategorie geimpft oder genesen fällt, muss sich wie alle anderen Personen ebenfalls im Beisein einer kontrollierenden Person täglich einem Selbsttest unterziehen.

Das Wissenschaftsministerium hat in der Hochschulleitertagung am 19.11.2021 klargestellt, dass testunwillige Personen ihre Dienstpflicht verletzen und dies dienstrechtliche Konsequenzen haben wird.

Es wird generell empfohlen, dass auch geimpfte und genesene Personen sich regelmäßig testen (mit den zweimal pro Woche zur Verfügung gestellten Kits). Dies ist nicht dokumentationspflichtig.

Sollte ein Test ein unklares Resultat zeigen, bitte direkt wiederholen.

Zutrittsregelungen für Studierende zu den Gebäuden/Hörsälen der Hochschule

Studierenden (und allen anderen Besuchern/Gästen) ist der Zutritt zu den Gebäuden der HGU nur noch mit der 3G-Regelung gestattet. Daher haben die Studierenden beim Betreten eines Gebäudes der HGU eines der folgenden Nachweisdokument bei sich zu führen:

  • Elektronischer Nachweis oder Impfausweis, der die seit mind. 14 Tagen bestehende vollständige Immunisierung gegen Covid19 bestätigt. Gültigkeit besitzen hier nur die in der EU zugelassenen Impfstoffe (z.Z. BioNTech, Moderna,  AstraZeneka und  Johnson& Johnson)
  • Elektronische oder schriftlicher Nachweis einer überstanden Covid19-Infektion, der nicht älter als 6 Monate ist
  • Testnachweis eines aktuellen Covid19 Antigen- oder PCR-Tests, der durch eine zugelassene Stelle ausgestellt wurde (Antigen-Test: nicht älter als 24h, PCR-Test: nicht älter als 48h) Information zu Testmöglichkeiten: Ärzte, Apotheken, https://www.corona-test-hessen.de/

Wichtiger Hinweis: Die bisher kostenlosen Bürgertests werden ab dem 10. Oktober kostenpflichtig. Bis zum 31. Dezember 2021 können sich aber alle, die zum Zeitpunkt der Testung noch minderjährig sind, kostenlos testen lassen. Das Gleiche gilt auch für Schwangere und auch für Studierende aus dem Ausland, die sich für ein Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden.

Die Nachweise müssen beim Betreten der Gebäude der Hochschule ständig bei sich getragen werden und auf Verlangen MitarbeiterInnen, Dozierenden oder Wachpersonal vorgezeigt werden. Kann sich ein Studierender nicht wie oben beschrieben ausweisen wird diese/r umgehend vom Gelände der Hochschule verwiesen. Die Hochschule behält sich im Übrigen weitere Schritte vor.

Kontaktdatenerfassung

1. In Bereichen mit Präsenzbetrieb vor Ort am Campus erfolgt eine Kontaktdatenerfassung bei Lehr-, Prüfungs- und sonstige Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Studium (z.B. Vorkurse), bei der Nutzung von Arbeitsplätzen in der Bibliothek sowie bei der Nutzung von Übungs-, PC-, Lern- und Arbeitsräumen. Bei Veranstaltungsreihen erfolgt eine Kontaktdatenerfassung für jeden einzelnen Termin. Die Kontaktdatenerfassung erfolgt auch bei der Nutzung von Verpflegungs- oder Versorgungseinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen mit Besucherverkehr, mit Ausnahme der Ausgabe von Getränken und Speisen ausschließlich zum Mitnehmen. Die Mitwirkung bei der Kontaktdatenerfassung ist verpflichtend und Voraussetzung für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen und die Nutzung der vorgenannten Einrichtungen. Zur Kontaktdatenerfassung sind Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmer*innen sowie der Titel der Veranstaltung ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von potenziellen Infektionsketten zu erfassen. Die Kontaktdatenerfassung erfolgt durch eine elektronische Lösung per App (www.luca-app.de/) oder durch ein handschriftlich auszufüllendes Formular. Aus Datenschutzgründen ist je Person ein separates Formular auszufüllen und beim Veranstalter abzugeben. Die Kontaktdatenerfassungsbögen werden vom Veranstalter bis zum Fristablauf aufbewahrt. Die Daten sind für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für das zuständige Gesundheits- oder Ordnungsamt vorzuhalten und auf Anforderung an diese übermitteln bzw. unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten.

Studierende: Für Studierende, die nicht über ein Smartphone verfügen oder dieses vergessen haben und daher die Luca-App nicht nutzen können, ist auch eine Online-Kontaktdatenerfassung durch Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen (als Gasteintrag), oder auch in Papierform möglich. In allen Hörsälen und Seminarräumen sind hierfür Erfassungsformulare vorhanden.

Dozierende: Die in den Hörsälen und Seminarräumen bereitliegenden Formulare sollen an die Studierenden ausgegeben werden, die sich nicht per Smartphone registrieren konnten. Nach Ende der Veranstaltung sind die Formulare in ebenfalls im Raum bereitliegenden DIN A5-Umschlägen (auf denen das Datum, der Ort und der Name der Veranstaltung vermerkt ist) zu sammeln und per Hauspost an P3 - Veranstaltungsmanagement zu senden, zusätzlich sind gekennzeichnete Briefkästen auf dem Campus vorhanden.

Gäste und Externe: Personen, die nicht über ein Smartphone verfügen oder dieses vergessen haben, ist auch eine Online-Kontaktdatenerfassung durch andere Gäste (Gastliste), oder auch in Papierform möglich. In allen Hörsälen und Seminarräumen sind hierfür Erfassungsformulare vorhanden.

2. Bei internen dienstlichen Besprechungen der Beschäftigten sind Protokolle zu erstellen, in denen die Teilnehmenden zu erfassen sind, eine Online-Teilnahme ist zu kennzeichnen. Externe Personen sind mit Vornamen, Namen und Telefonnummer zu erfassen und vier Wochen aufzubewahren. 

Kontakt untereinander

Beim Aufenthalt in den Gebäuden und auch dem Gelände ist zu beachten, dass Personen möglichst wenig direkten Kontakt miteinander haben bzw. ihr Kontakt auf ein Minimum reduziert wird. Das Miteinander in Räumen der Hochschule, in Pausen oder bei sonstigen Aktivitäten ist zu entzerren. Auf körperlichen Kontakt z. B. bei Begrüßung und Verabschiedung (etwa Händeschütteln) ist zu verzichten. 

Zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt sicherstellen! An Beratungs- und Informationsplätzen mit Personenkontakt, bei denen der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sind Abtrennungen durch Schutzscheiben installiert. Wo solche Abtrennungen nicht vorhanden sind und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. (siehe hier auch unter FAQ Mund-Nasen-Bedeckung)

Es ist zu jedem Zeitpunkt ein Abstand zu anderen Personen in alle Richtungen u.a. beim Zugang, beim Sitzen und beim Gehen von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Wo dies auch durch organisatorische Maßnahmen nicht möglich ist, sind alternative Schutzmaßnahmen (z.B. Mund-Nasen-Bedeckung) einzuhalten. Der Mindestabstand ist in allen hochschuleigenen und angemieteten Gebäuden, Gebäudeteilen und auf dem gesamten Gelände der Hochschule Geisenheim einzuhalten!  Maßnahmen wie Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen sollen die Abstandsregelung gewährleisten. Alle Hochschulmitglieder, Nutzerinnen und Nutzer sowie Gäste sind verpflichtet, die Maßnahmen zur Einhaltung des Mindestabstands zu berücksichtigen. Der Mindestabstand ist auch beim Betreten und Verlassen von Gebäuden und Räumen sowie in Warteschlangen einzuhalten. Gruppenbildungen in Gebäuden und auf dem Gelände sind zu vermeiden.

Mund-Nasen-Bedeckungen

In den Gebäuden (auch auf den Verkehrsflächen und auf den Plätzen in den Hörsälen) der Hochschule Geisenheim ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) verpflichtend zu tragen. Verkehrsflächen in Gebäuden sind Bereiche, welche die Erschließung von Räumen oder Gebäuden ermöglichen, wie z. B. Flure, Eingangsbereiche, Treppen und Aufzüge. Ausnahmen von der Tragepflicht bilden die Alleinarbeit im Büro oder, bei mehr als einer Person in Räumen, die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m. Können bei gemeinsamen Arbeiten oder Dienstfahrten der Mindestabstand (1,5 m) nicht sicher eingehalten werden, sind FFP2-Masken oder ggf. OP-Masken zu tragen. Diese Artikel sind grundsätzlich Einwegartikel, können aber nach Trocknung auch mehrmals genutzt werden. Dies Vorgabe gilt für alle Bereiche und Tätigkeiten an der Hochschule, in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen. Die Verwendung von Gesichtsschutzvisieren ohne das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Gebäuden der Hochschule Geisenheim ist nicht zugelassen.

Dozierende können die Mund-Nasen-Bedeckung am Dozierenden-Platz abnehmen.

Es wird empfohlen, wenn möglich, nach spätestens 3-stündigem Tragen einer MNB oder OP-Maske (bei FFP2-Masken nach 75 min) eine Tragepause (Optimal: mind. 30 Min) einzurichten.

Lüftung

Im Sinne des Infektionsschutzes sollten Innenräume mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Dies ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.

Freies Lüften

Die einfachste Form der Lüftung ist die Fensterlüftung. Eine Fensterlüftung muss vor bzw. zum Beginn der Veranstaltung und dann in regelmäßigen Abständen erfolgen. Es ist eine sogenannte Stoßlüftung über die gesamte Öffnungsfläche der Fenster anzuwenden. Es wird eine Lüftungsdauer von 3 bis 10 Minuten empfohlen. Noch effektiver (falls möglich) ist die Querlüftung über gegenüberliegende Fenster. 

Der zeitliche Abstand zum Lüften hängt von der Raumgröße, der Anzahl an Personen, den Tätigkeiten (normales Sprechen oder z.B. Chorsingen) sowie der zur Verfügung stehenden Fensterfläche ab. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS empfiehlt für Büroräume eine Lüftung nach 60 Minuten und von Besprechungsräumen nach 20 Minuten.

Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen)

Hörsäle und Seminarräume der Hochschule Geisenheim, die über eine Raumlufttechnische Anlage verfügen, sollen im Wintersemester mit einem sehr hohen Außenluftvolumenstrom betrieben werden. 

Das Sachgebiet Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) führt in seiner Stellungnahme dazu aus: „Bei der technischen Lüftung wird über zentrale oder dezentrale raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) kontinuierlich gefilterte Frischluft von außen in die Innenräume geleitet. (…) Im Gegensatz zur freien Lüftung gewährleisten RLT-Anlagen bei korrekter Einstellung durchgehend einen ausreichenden Luftaustausch unabhängig von den äußeren Witterungsbedingungen. Das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 über sachgerecht instandgehaltene RLT-Anlagen ist als gering einzustufen. Daher sollten RLT-Anlagen nicht abgeschaltet werden, sondern im Gegenteil die Außenluftzufuhr über die RLT-Anlage erhöht und ein Umluftbetrieb vermieden oder soweit wie möglich reduziert werden. Nur eine ausreichende Außenluftzufuhr trägt zu einer Verringerung einer virenbelasteten Aerosolkonzentration bei.“

Mobile Umluftgeräte/Luftreiniger

Laut Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) am Umweltbundesamt ist eine möglichst hohe Frischluftzufuhr die wirksamste Methode, virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen. Durch mobile Luftfiltergeräte auf Umluftbasis kommt keine frische Luft in die Räume. Der Einsatz solcher Luftreiniger mit integrierten HEPA-Filtern in Räumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Nutzungsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) durch Filtern der Raumluft zu entfernen. Der Einsatz solcher Geräte kann das Lüften nicht ersetzen.

Die Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) beschreibt auch, welche Anforderungen für den Betrieb solcher Geräte vorab zu prüfen sind: „Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte. Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst sein. Der Einsatz solcher Geräte kann Lüftungsmaßnahmen somit nicht ersetzen und sollte allenfalls dazu flankierend (…) erfolgen, (…). Eine Behandlung der Luftinhaltsstoffe mittels Ozon oder UV-Licht wird aus gesundheitlichen ebenso wie aus Sicherheitsgründen von der IRK abgelehnt.“

Die vorgenannten Unterlagen sind über folgende Links abrufbar: 

Wir nutzen die Luca-App zur digitalen Kontakterfassung

© Luca App

Hessen hat mit der Luca-App eine zentrale Lösung zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten eingeführt. Sie ergänzt die Impf- und Teststrategie in Hessen bei der Bekämpfung der Pandemie sinnvoll. Damit werden Kontakte mit infizierten Personen datenschutzkonform identifiziert und Infektionsketten unterbrochen.

Bitte nutzen Sie auch an der Hochschule Geisenheim die Luca-App oder die ausliegenden Formulare.

Regelungen für Beschäftigte

Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Die Regelungen der Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des HMWK sind zwingend zu beachten.  Weiterhin ist das oberste Ziel, die Handlungsfähigkeit der Landesregierung und ihrer Dienststellen zu erhalten. Im Fokus der Dienstanweisung steht daher die Fürsorgepflicht des Landes zum Schutze der Gesundheit seiner Beschäftigten.

Im Zuge der bestehenden Pandemielage wird von den Beschäftigten des Landes erwartet, dass sie die Vorschriften des pandemiegerechten Verhaltens im Sinne des § 1 Coronavirus-Schutzverordnung beachten und den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes Rechnung tragen.

Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst – gültig vom 30. November 2021

 

Betriebliche 3-G-Regelungen  (§ 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG))

Im Zuge der Novellierung des IfSG sind neue Regelungen des betrieblichen Infektionsschutzes eingeführt worden, deren Einhaltung durch den Arbeitgeber  kontrolliert werden müssen. Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätte eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen.

Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die aktuelle Fassung des § 28b IfSG verwiesen. Die Regelungen gelten befristet bis einschließlich 19. März 2022.

Ri­si­ko­grup­pen und und Schutzmaßnahmen

Soweit ein Arbeiten von zuhause nicht möglich ist, haben die Dienststellen alle Maßnahmen zu prüfen, um den Beschäftigten mit einem erhöhten individuellen Risiko für einen schweren Verlauf ein Arbeiten in den Dienststellen unter Berücksichtigung aller Hygiene – und Abstandregeln zu ermöglichen. Der Nachweis des Risikos erfolgt durch ein entsprechendes Attest. Die Kosten für das ärztliche Attest haben die Beschäftigten selbst zu tragen. Zu prüfen ist dabei insbesondere die Zuweisung eines Einzelzimmers, eine Tätigkeit in Randzeiten oder auch die Zuweisung einer anderen Tätigkeit im Rahmen von Umsetzungen oder Abordnungen bei Beschäftigten innerhalb der arbeitsvertraglich vereinbarten Entgeltgruppe oder bei Beamtinnen und Beamten innerhalb des Weisungsrechts.

Dieses ärztliche Attest ist der bzw. dem Vorgesetzten zur Kenntnis zu geben und der Abteilung Personal und Personalentwicklung im Original zuzusenden.Eine Kopie durch Vorgesetzte darf nicht gefertigt werden. Spätestens nach dem Ende der Pandemie werden die vorgelegten Atteste unverzüglich durch die Abteilung Personal und Organisation datenschutzkonform vernichtet.

Soweit ein Arbeiten von zuhause/mobiles Arbeiten insbesondere wegen der Besonderheiten der jeweiligen Aufgabe, als auch die Präsenzarbeit mit Schutzmaßnahmen nicht möglich sind, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen. Erst dann ist auf Grundlage einer arbeitsmedizinischen Untersuchung im Rahmen pflichtgemäßen Ermessens unter Abwägung der Fürsorgepflicht und der Erfüllung der Dienstleistungspflicht bzw.

Funktionsfähigkeit der Verwaltung über die ausnahmsweise Erteilung von bezahlter

Dienst- oder Arbeitsbefreiung zu entscheiden. Wenden Sie sich an die Abteilung Personal und Personalentwicklung.

Be­treu­ung von Kin­dern und pfle­ge­be­dürf­ti­gen An­ge­hö­ri­gen

Wenn die Kinderkrippe, der Kindergarten oder die Schule aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen geschlossen sind, kann Beschäftigten mit Kindern unter 12 Jahren für den Fall der häuslichen Betreuung Homeoffice ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Homeoffice-Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

Im Ausnahmefall kann Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge für Zeiträume außerhalb der Schulferien bzw. Schließzeiten gewährt werden, wenn

  • die Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung oder Schule teilweise oder vollständig geschlossen oder im eingeschränkten Regelbetrieb ist,
  • die Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind,
  • Telearbeit bzw. Homeoffice ggf. auch stundenreduziert nicht möglich ist,
  • Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto sowie Über- und Mehrarbeitsstunden eingebracht wurden,
  • alternative Betreuungsmöglichkeiten (z.B. Kindernotbetreuung, anderer Elternteil, familiäre Betreuungsgemeinschaft) auch nicht stundenweise zur Verfügung stehen.

Entsprechendes gilt für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen, wenn die Tagespflegeeinrichtung aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen schließt bzw. eine Aufnahme nicht möglich ist.

Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, kann die Möglichkeit von bezahlter Dienst- oder Arbeitsbefreiung geprüft werden. Wenden Sie sich bitte an die Abteilung Personal und Personalentwicklung.

Detaillierte Informationen zum Kinderkrankengeld und zu den Voraussetzungen finden Sie unter folgendem Link auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:  https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/kinderkrankengeld-wird-ausgeweitet/164738

 

HomeOffice

Die Beschäftigten der Hochschule Geisenheim sollen, sofern die jeweilige Aufgabenstellung und technische Ausstattung dieses zulässt und nicht zwingend eine Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist, bis auf Weiteres ihre Arbeit im Homeoffice erledigen (HomeOfficeCorona). Wo aufgrund der Aufgabenstellung oder zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes auch ein Arbeiten in Präsenz erforderlich ist, sind geeignete Maßnahme zu treffen, um Begegnungen zwischen den Beschäftigten auf ein Minimum zu reduzieren.

Es wird daraufhin hingewiesen, dass beim Arbeiten von zuhause vertrauliche Daten und Informationen so zu schützen sind, dass Dritte keine Einsicht nehmen können und keinen Zugriff haben.

Die Teilnahme an HomeOffice für Beschäftigte ist möglich, wenn alle nachfolgenden Punkte erfüllt sind:

  • Die Aufgaben müssen zur Erledigung im HomeOffice geeignet sein.
  • Die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs ist gesichert.
  • Datenschutz und Datensicherheit sind gewährleistet.
  • Überlast wird vermieden.
  • Die Teilnahme ist freiwillig.
  • Mehrarbeitsstunden dürfen nicht aufgebaut werden.

Die jeweiligen Vorgesetzten verantworten den ordnungsgemäßen Betrieb.

Die Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des HMWK vom 30.11.2021 bleibt hiervon unberührt.

Angebot von Testungen

Tests (Selbst-Tests) werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemäß den Vorgaben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung zur Verfügung gestellt. Bitte wenden Sie sich an die Abteilung Arbeitssicherheit.

Hygieneregeln im Präsenzdienst für die Beschäftigten

In den Gebäuden der HGU ist eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske) zu tragen. Davon ausgenommen ist der Arbeits-/Sitzplatz in nicht öffentlich zugänglichen Bereichen, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann. Für Gäste werden diese Regelungen im Wege des Hausrechts angeordnet.

 

 

Informationen der gesetzlichen Unfallversicherung zu Arbeitsschutz und Corona

Die gesetzliche Unfallversicherung hat uns einige Informationen bezüglich Arbeitsschutz und Corona zur Verfügung gestellt. Unten finden Sie die entsprechenden Informationen und Medien:

Bei Fragen zum Thema Arbeitsschutz und Corona können Sie gerne die Abteilung Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement kontaktieren.

Arbeitszeiterfassung
  • An Tagen, an denen ganztägig mobil  gearbeitet wird, melden die Beschäftigten ihre tatsächliche Arbeitszeit über den bzw. die Ansprechpartner/in der Personalabteilung selbständig nach. Überstunden und Mehrarbeit sind an den Tagen, an denen mobil gearbeitet wird, grundsätzlich nicht möglich. Abweichungen sind nur im besonderen Einzelfall zulässig.
  • An Tagen, an denen sowohl in Präsenz an der Hochschule Geisenheim, als auch mobil gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten für die Präsenzzeit an der Hochschule Geisenheim „Kommen“ und „Gehen“ am Zeiterfassungsgerät. Ihre tatsächliche Arbeitszeit für die mobile Arbeit melden die Beschäftigten über den bzw. die Ansprechpartner/in der Personalabteilung selbständig nach. Überstunden und Mehrarbeit sind an den Tagen, an denen mobil gearbeitet wird, grundsätzlich nicht möglich. Abweichungen sind nur im besonderen Einzelfall zulässig.
  • An  den Tagen, an denen ganztägig in Präsenz an der Hochschule Geisenheim gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten „Kommen“ und „Gehen“ am Zeiterfassungsgerät. An diesen Tagen werden Gleitzeit-Plusstunden bzw. Gleitzeit-Minusstunden wie üblich erfasst und können im Rahmen der Dienstvereinbarung Gleitzeit genutzt werden.
  • Fahrzeiten zwischen der Dienststelle und dem Mobilen Arbeitsplatz sind keine Arbeitszeit.
Überstunden/Mehrarbeit während der mobilen Arbeit

Grundsätzlich sind Überstunden bzw. Mehrarbeit während der mobilen Arbeit außerhalb der Hochschule nicht möglich; Abweichungen hiervon sind nur im besonderen Einzelfall zulässig, wenn dies der gegenwärtige, pandemiebedingte Arbeitsanfall erfordert.

Dienstliche Besprechungen und Gremiensitzungen

Dienstliche Besprechungen und Gremiensitzungen können unter Einhaltung von verstärkten Hygienemaßnahmen in Innenräumen mit maximal 25 Teilnehmenden stattfinden. Sie sollen auf das Notwendige reduziert werden. Bitte beachten Sie die Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, die zum Beispiel vorsieht, dass bei gleichzeitiger Nutzung von Räumen durch mehrere Personen eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden darf, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen. Die Abteilung Arbeitssicherheit hält medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken bei Bedarf bereit.

Wie kann ich mich und andere bei Besprechungen schützen?

  • Die wichtigsten Hygiene-Hinweise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dieser Grafik zusammengefasst.
  • Überlegen Sie, ob sich das Treffen verschieben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzen lässt
  • Begrenzen Sie den Kreis der Teilnehmenden auf die erforderlichen Mitarbeitenden/Teilnehmenden
  • Begrenzen Sie Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
  • Tragen Sie eine medizinische Maske bis zum Sitzplatz
  • Wenn möglich sollten Sie den Personenkreis im Raum so verteilen, dass ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m erreicht wird
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln
  • Vor dem Beginn der Veranstaltung sollten sich alle nochmals gründlich die Hände waschen und den Raum gründlich lüften
  • Auch während der Veranstaltung regelmäßig ausreichend lüften
  • Teilnehmende mit Erkältungsanzeichen sollten der Veranstaltung fernbleiben
  • Teilnehmende bzw. Rückkehrende aus Risikogebieten sollten der Veranstaltung fernbleiben, evtl. können diese per Telefon zugeschaltet werden.
  • Husten- und Nieshygiene beachten: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten bzw. niesen oder am besten kurzzeitig den Veranstaltungsraum verlassen
  • Verwendete Taschentücher falls vorhanden mitnehmen und anschließend in einem geschlossenen Abfallbehältnis entsorgen
  • Halten Sie bei Gesprächen untereinander Abstand. Ausreichend zur Übertragung wird ein 15-minütiges intensives Gespräch ohne Sicherheitsabstand in einem Raum zwischen zwei Personen angesehen.
  • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Liste aller Teilnehmenden mit Namen und Kontaktdaten (Telefon (privat bei Externen), E-Mail) und bewahren Sie diese für einen Monat auf auf.
Mitnahme eines Kindes/von Kindern in die Dienststelle

Zur Verringerung des Infektionsrisikos ist weiterhin kein Kind/sind weiterhin keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.

Krankmeldungen

Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird erst ab dem 4. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

Urlaub
  • Grundsätzlich kann bereits genehmigter Erholungsurlaub aufgrund der Corona-Pandemie und hierdurch evtl. entfallender Urlaubsreisen nicht zurückgenommen werden.
  • Wie bisher ist die Rücknahme von genehmigtem Erholungsurlaub nur in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung der/des Vorgesetzten möglich. Dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn aus dringenden betrieblichen Gründen die bzw. der einzelne Beschäftigte trotz geplanten Urlaubs z.B. zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs unverzichtbar ist.
  • Bitte beachten Sie die aktuelle Dienstanweisung bzw. die Informationspflichten gegenüber der Dienststelle bei Einreisen aus dem Ausland.
Fortbildungen

Fortbildungen sollten wenn möglich digital stattfinden (z.B. Web-Seminare); sofern dies nicht möglich ist, können unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsstandards auch dringend erforderliche Präsenzschulungen stattfinden.

Die Teilnahme an externen Fortbildungsveranstaltungen ist unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsstandards möglich. Die Regelungen zu Dienstreisen sind zu beachten.

Dienstreisen
  • Bei Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist.
  • Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen.
  • Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sollte i.d.R. verzichtet werden.
  • Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe i.S.d. § 6 Abs. 1 des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.
Auswahlgespräche

Auswahlgespräche können wieder in der bewährten Form des persönlichen Gesprächs durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist. Dies gilt auch für Auswahlgespräche im Rahmen von Berufungsverfahren.

Ferner können auch Auswahlgespräche per Videotelefonie durchgeführt werden. Bitte informieren Sie sich vorher bei den zuständigen Abteilungen, was hierbei zu beachten ist.

Aktuelle Verordnungen und Pressemeldungen (mit Markierungen)

Unser Krisenstab stellt wichtige Dokumente mit Markierungen für Sie bereit.  Informationen u.a. zu Notfallfonds für Studierende (gelbe Markierung), wichtigste Passagen zur Antragstellung (rote Markierung)!

Übersicht der Verordnungen und Pressemeldungen