Zwei Vertiefungsrichtungen

Gartendenkmal als Teil der Kulturlandschaft

 

Das Curriculum des Masterstudiengangs Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim University sieht zwei Vertiefungsrichtungen vor:

  1. Die Freiraumentwicklung ist gestalterisch und planerisch-konzeptionell ausgerichtet und beinhaltet stets soziale und ökologische Aspekte.
  2. Die Kulturlandschaftsentwicklung verbindet planerisches Handeln mit einem fundierten Wissen über Ökologie und Naturschutz.

Die Inhalte beider Vertiefungsrichtungen orientieren sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Die Vertiefung Freiraumentwicklung richtet sich an Studierende mit dem Interessenschwerpunkt Landschaftsarchitektur und Entwurf. In der Vertiefung Kulturlandschaftsentwicklung lernen Studierende praxisorientierte Grundlagen in Naturschutz und Umweltprüfung, Ökologie, Nachhaltigkeit, Landschaftspflege sowie Landschaftsplanung.

Viele Module sind für beide Vertiefungsrichtungen von Interesse. So ist die Freiraumentwicklung an hohe Umweltstandards und die Anforderungen des Naturschutzes gebunden. Die Kulturlandschaftsentwicklung wiederum berücksichtigt ebenso die Nutzungsansprüche der Menschen und fühlt sich gestalterischer Qualität verpflichtet.

Absolventen aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau

Auch für Absolventinnen und Absolventen aus dem Bereich des Garten- und Landschaftsbaus bieten die beiden Vertiefungsrichtungen entscheidende Qualifikationen an. Es geht hier besonders um Kompetenzen im Bereich der Planung und Projektsteuerung, gerade für öffentliche Freiräume. Dafür stehen Module mit den Schwerpunkten Management, Projektrealisierung und Planung zur Verfügung. Ein besonderes Angebot stellt eine Qualifizierung für die kommunale Administration dar. In enger Kooperation mit der behördlichen Praxis vermittelt es die Aufgabenwahrnehmung innerhalb der Kommune sowie durch Dritte.

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