Hochschule Geisenheim
 
Newsletter September 2013
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Hochschule GEISENHEIM, das Geisenheimer Institut für Weiterbildung, die VEG-Geisenheim Alumni Association e.V. und die Campus Geisenheim GmbH informieren Sie gemeinsam aktuell aus Geisenheim!

Viel Spaß bei der Lektüre!

HOCHSCHULE

Otmar Löhnertz zum Vize-Präsident gewählt


Prof. Dr. Otmar Löhnertz

Leiter des Instituts für Bodenkunde und Pflanzenernährung im Amt bestätigt

 

 

Jetzt ist es offiziell: "Ich nehme die Wahl zum Vizepräsidenten-Lehre durch den Senat der Hochschule Geisenheim an": Prof. Dr. Otmar Löhnertz wurde von der Wahlversammlung der Hochschule Geisenheim am 8. Oktober als Vize-Präsident Lehre für die kommenden drei Jahre gewählt. Der 58-Jährige ist im Hauptamt Leiter des Instituts für Bodenkunde und Pflanzenernährung.

 

 

 

 

 

 

Geisenheim als Lebensmittelpunkt


Gruppenfoto mit den „Erstis“ auf dem Campus

311 Erstsemester begrüßt / Ein Geisenheimer Rekord

 

Für das Wintersemester 2013/2014 haben sich an der Hochschule Geisenheim 311 Studierende eingeschrieben, 105 für Weinbau und Oenologie, 63 für Internationale Weinwirtschaft, 60 für Landschaftsarchitektur, acht für den dualen Studiengang Landschaftsarchitektur, 48 für Gartenbau und 27 für Getränketechnologie. Ein weiterer Anstieg ist auch beim dualen Einstieg in das Studium Weinbau und Oenologie zu verzeichnen.

Zur Begrüßung durch Hochschule und Stadt fanden sich die neuen Geisenheimerinnen und Geisenheimer im Gerd-Erbslöh-Saal der Hochschule ein „Machen Sie die Zeit in Geisenheim zu ihrem Lebensmittelpunkt. Nehmen Sie es selbst in die Hand und nutzen Sie das Angebot“, ermunterte Vize-Präsident Otmar Löhnertz die Ankömmlinge. Präsident Hans Reiner Schultz freute sich mehr als 300 Studierende zum ersten Mal als Hochschule begrüßen zu können. Auch er ermutigte die jungen Frauen und Männer, „den überschaubaren Standort und den direkten Kontakt zu den Dozenten zu nutzen sowie Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Robert Lönarz, Campusmanager und Präsident der Geisenheimer Alumni, zeigte die Vorteile des weltweiten Netzwerks der Geisenheimer Alumni-Bewegung auf und lud zur Erstsemesterparty in der Villa Monrepos, ein.

Geisenheims Bürgermeister Frank Kilian bestätigte der Hochschule, nicht nur eine „tolle Einrichtung“ und wichtigster Werbeträger für die Stadt zu sein. Er wies auch auf die Hochschule als größter Arbeitgeber Geisenheims hin. Er signalisierte den Studierenden ein of-fenes Ohr und lud sie ein, sich nach Vorlesungsende in die Stadt zu begeben. Besonders gut kam die Erstse-mestertasche an, die Stadt und Hochschule zusammen „geschnürt“ hatten mit viel Informationen und kleinen nützlichen Aufmerksamkeiten, die Studierende so gebrauchen können.

Im Rahmen der „Ersti-Tage“ hatte sich auch der AStA etwas ausgedacht: „Nach einer Campusführung wurden die Erstsemester gemeinsam mit ihren Mentoren in Monrepos mit einem Sektempfang der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG Alumni)) begrüßt. Bei Nudelbar und Freibier sollte der Beginn des Studiums gefeiert werden“, unterstrich Katharina Fladung vom AStA das Engagement der Studentenvertretung.

 

Neues Studentenwohnheim für Geisenheim


(v.l.n.r.): Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Vizepräsident Hochschule, Katharina Fladung, AStA, Thomas Prang, Studentenparlament,Hochschulkanzler Markus Diehl, Staatssekretär Ingmar Jung, Konrad Zündorf und Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz

Baubeginn voraussichtlich Sommer 2014/ Land bewilligt 432 000 Euro

 

Mit einem Bewilligungsbescheid in Höhe von 432 000 Euro sorgte Staatssekretär Ingmar Jung an der Hochschule Geisenheim für zufriedene Gesichter. Hier wird das Studentenwerk Frankfurt ab Sommer 2014 32 Wohnungen für Studierende bauen. „Wir haben darauf gewartet und gehofft und begrüßen den Entschluss zum Bau eines Studentenwohnheims. Auch hoffen wir, dadurch vor allem die Wohnraumsituation für ausländische Studierende zu verbessern“, freute sich der Präsident der Hochschule Geisenheim, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, der auch davon ausgeht, dass die Nachfrage noch eher steigen wird.

Nach der Prüfung verschiedener Standorte wird derzeit ein Bauplatz in der Rüdesheimer Straße gegenüber der Villa Monrepos vorgesehen. Die Kosten des Neubaus liegen bei rund 1,9 Millionen Euro. Die Einzelappartements werden jeweils rund 20 Quadratmeter groß sein mit Bad und Pantryküche bei einer Warmmiete von rund 315 Euro monatlich. Wohnraum im Rheingau sei knapp und teuer und daher die Schaffung zusätzlichen Wohnraums für Studierende nötig, so der der Leiter des Studentenwerks, Konrad Zündorf, beim Ortstermin in Geisenheim.

„Für den Wissenschaftsstandort Hessen ist es nicht nur wichtig, mit modernster Infrastruktur für Lehre und Forschung zu punkten, sondern auch mit sozialer Infrastruktur zu werben“, machte Staatssekretär Ingmar Jung in Geisenheim deutlich und weiter: „Mit seinem Engagement sichere das Studentenwerk Frankfurt der Geisenheimer Hochschule im Hinblick auf ihren ausgezeichneten internationalen Ruf einen wichtigen Standortvorteil“.

 

 

Weingutpreis: Alles außer Wein im Fokus


Deutscher Weingutpreis 2014 für Kundenfreundlichkeit und Verbraucherorientierung

 

Mit dem Deutschen Weingutpreis sollen die kundenfreundlichsten Unternehmen der deutschen Weinbranche ausgezeichnet werden, die die wichtigsten Kriterien erfolgreicher Verbraucherorientierung am besten in der Praxis umsetzen. Der von der Hochschule Geisenheim unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Göbel, Inhaber der Professur für Strategisches Management & Beratung, und in Kooperation mit der SpardaBank Hessen eG durchgeführte Unternehmens-Check erfasst dabei alle Kriterien, die Kunden von einem Unternehmen wahrnehmen und erleben können – außer den Wein. „Nicht der Wettbewerb steht im Mittelpunkt, sondern der konkrete Nutzen für die Unternehmen. Darum erhält jeder Teilnehmer die detaillierte Auswertung unserer Begutachtung individuell und vertraulich“, erläutert Prof. Dr. Robert Göbel. In die Entwicklung und Durchführung des Preises sind die Geisenheimer Studierenden maßgeblich eingebunden. In der Kooperation mit dem Bankhaus sieht Prof. Dr. Robert Göbel die Möglichkeit, neue Wege der Lehre zu gehen und wissenschaftlich basierte Ausbildung mit einem engen Praxisbezug zu kombinieren. Überreicht wird der Preis im Sommer 2014 in Frankfurt. In alle diese Aufgaben sind die Geisenheimer Studierenden eingebunden. Sie üben sich zugleich in der Analyse von Unternehmen und in der Steuerung eines umfangreichen Projektes.
Um die Teilnahme an diesem Preis können sich alle weinerzeugenden Unternehmen der deutschen Weinbranche bewerben, die einen nennenswerten Anteil Direktvermarktung an Endverbraucher aufweisen.  Die Anmeldeunterlagen sowie weiterführende Informationen sind abrufbar unter www.deutscher-weingutpreis.de.
Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2013.

 

 

Erfolgreich auf drinktec präsentiert


Der Stand der Hochschule Geisenheim auf der drinktec in München

Hochschule Geisenheim erfolgreich auf Weltleitmesse drinktec in München vertreten

 

„Eine anstrengende, aber schöne Messewoche ging jetzt für die Geisenheimer mit der drinktec in München zu Ende", so das Fazit des Teams um Prof. Dr. Ing. Bernd Lindemann, Studiengangleiter Getränketechnologie, nach einer Woche Messeauftritt der Hochschule Geisenheim in der bayrischen Metropole. Die drinktec ist die Weltleitmesse für neueste Technologien rund um die Herstellung, Abfüllung, Verpackung und das Marketing von Getränken.

Mehr als 66.000 Besucher aus 182 Ländern kamen zu dieser wichtigen Messe für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie. Besonders auffällig waren die starken Zuwächse aus Übersee, insbesondere aus Asien und den USA.

„Die Anzahl Besucher am Stand der Hochschule war sehr zufriedenstellend. Wir haben durch unseren Auf-tritt viel Aufmerksamkeit in der Branche bekommen. Jetzt sind wir in der Getränkewirtschaft präsent“, so Prof. Dr. Ing. Bernd Lindemann und weiter: „am dritten Tag wurde uns von mehreren Seiten berichtet, es ginge die heimliche Info ‚beim Geisenheim Stand gibt es den besten Kaffee und den besten Riesling auf der Messe und die haben auch Pralinen‘.“

Zu den prominentesten Besuchern des Geisenheimer Standes in Halle B im Eingangsbereich der Messe gehörten beispielsweise auch die Präsidenten des Deutschen Brauer-Bundes und des Verbandes der "Freien Brauer", Inhaber von Brauereien und großen Mineralbrunnen sowie Personalberater – und nicht zuletzt kamen viele Ehemalige Geisenheimer Studenten der Getränketechnologie an den Messestand.

 

 

Agritechnica 2013 - Hochschule Geisenheim erstmalig dabei


Größte Fachmesse für Landtechnik

 

Vom 12. bis 16. November 2013 öffnet in Hannover die größte Fachmesse für Landtechnik, die AGRITECHNICA, ihre Pforten. Mehr als 2.700 Aussteller aus rund 50 Ländern zeigen hier Präsenz. Die Hochschule Geisenheim wird erstmalig dabei sein. An einem gemeinsamen Stand mit der Justus-Liebig-Universität Gießen werden Beispiele der in Geisenheim entwickelten Technologien ausgestellt. Interessierte Besucher können den „PHENObot“ in natura sehen. Diese selbständige Arbeitsplattform wird zur automatisierten Erfassung von Ertragsparametern und Mehltaubefall an Reben verwendet. Außerdem wird der Einsatz einer UV C-Bestrahlung zur umweltfreundlichen Eindämmung von Pilzkrankheiten der Rebe präsentiert.

Des Weiteren gibt es umfangreiche Informationen rund um das Studium an der im Januar 2013 gegründeten Hochschule Geisenheim. Aus erster Hand können Studieninteressierte Informationen von den Mitarbeitern der Hochschule am gemeinsamen Messestand C11 in Halle 02 erhalten.

 

Doktorhut für kluge Geisenheimer Köpfe


Selim Moustafa (Mitte) mit seinen Betreuern

Maik Werner (3.v.r.) in Gießen

Moustafa Selim und Maik Werner erfolgreich promoviert

 

Moustafa Selim hat im September seine Promotion an der Universität Gießen erfolgreich abgeschlossen und wurde zum „Dr. rer. nat.“ promoviert. Moustafa Selim hat seit Frühjahr 2009 Labor- und Gewächshausuntersuchungen zur Induzierten Resistenz der Rebe gegenüber dem Erreger des Falschen Mehltaus durchgeführt. Dabei pendelte er regelmäßig zwischen drei verschiedenen Forschungsinstitutionen: unter der Projektleitung und Koordination von Frau Dr. Danièle Evers fanden molekularbiologische Untersuchungen im Luxemburger Lippmann-Institut statt. Die dafür benötigten Pflanzenproben stammten aus Geisenheim. Die Betreuung der in Geisenheim durchgeführten Arbeiten erfolgte durch Prof. Dr. Beate Berkelmann-Löhnertz.

Mit seiner Arbeit „Beeinflussung der analytischen und sensorischen Qualität von Weißwein in Abhängigkeit der Mostzusammensetzung unter besonderer Berücksichtigung schwefelhaltiger Komponenten“ wurde im Frühjahr Maik Werner mit großem Erfolg zum Dr. agr. promoviert. Die Oenologie ist zunehmend mit unterschiedlichen Mostqualitäten konfrontiert. In diesem Kontext setzt seine Arbeit an und beschäftigt sich zum einen mit der Beeinflussung der Aromabildung durch Reinzuchthefen und Hefenährstoffe im Verlauf der Gärung, zum anderen untersuchte Maik Werner flüchtige und nicht flüchtige schwefelhaltige Komponenten. Nach dem Masterstudium in Weinwirtschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen begann Maik Werner sein Promotionsstudium bei Prof. Sylvia Schnell (Institut für Angewandte Mikrobiologie in Gießen) und Prof. Doris Rauhut (Fachgebiet für Mikrobiologie und Biochemie in Geisenheim). Er betreute unter anderem das EU-Projekt Orwine, in dem er zusammen mit Wissenschaftlern aus Frankreich und Italien Strategien und Vorschläge für die mittlerweile verabschiedete EU-Verordnung für Biowein erarbeitete.

 

 

Jedes Jahr im Herbst


Gruppenbild mit Kanzler Markus Diehl (4.v.l.) und Prof. Dr. Mathias Uhle

Ehemalige Studenten stiften Informationstafel im Park der Villa Monrepos

 

Anlässlich ihres 40-jährigen Studienabschluss-Jubiläums übergaben die Absolvent/innen des Studiengangs Landespflege des Jahrgangs 1970-73 jetzt eine Informationstafel am Eingang des Parks der Villa Monrepos offiziell an den Kanzler der Hochschule Geisenheim, Markus Diehl sowie Prof. Dr. Mathias Uhle vom Studienbereich Landschaftsarchitektur.

Nachdem die in den Nachkriegsjahren von Prof. Däumel geschaffene Parkanlage erneuerungsbedürftig geworden war, wurde sie im Jahre 2011 aus Mitteln des Konjunkturprogramms II des Bundes sowie einer Restfinanzierung des Landes und der FRAPORT AG saniert. Dies nach den Plänen der Frankfurter Landschaftsarchitektin Irmela Löw, die auch das Entwicklungs- und Pflegekonzept erstellt und die anspruchsvolle Bauleitung innehatte. Die Studierenden der Fachrichtung Landespflege/Landschaftsarchitektur des Jahrgangs 1970-73, die sich seit nunmehr 40 Jahren immer im Herbst in Geisenheim treffen, nahmen in 2011 gerne das Angebot einer Parkführung durch Irmela Löw wahr. Reiner Suntheim, jetzt freischaffender Landschaftsarchitekt in Gelnhausen, hatte dabei die Idee, dass eine Tafel zur Geschichte des Parks fehle. Er initiierte zusammen mit der Berufskollegin das Aufstellen einer freistehenden Informationstafel sowie die Übernahme der Kosten durch sein Semester. Die inhaltliche Gestaltung der Tafel erfolgte durch Irmela Löw. „Letztendlich ist es aber auch der Leitung der Hochschule zu verdanken, dass die Tafel beschafft und aufgestellt werden konnte“, so die ehemaligen Geisenheimer.

 

 

Trauer um Gottfried Heintze


Prof. Dr. Heintze bei der Preisverleihung des Professor-Müller-Thurgau-Preises im Jahre 2005 im Gerd-Erbslöh-Hörsaal der Hochschule Geisenheim

Professor-Müller-Thurgau-Preisträger im Alter von 84 Jahren gestorben

 

Die Vereinigung ehemaliger Geisenheimer, die VEG Alumni, beklagt den Tod ihres Professor-Müller-Thurgau-Preisträgers, Gartenbaudirektor i. R., Prof. Dipl. Ing. Gottfried Heintze, ein engagierter Naturschützer und sozial engagierter Christ. Er starb am 4. September 2013 im Alter von 84 Jahren.

Gottfried Heintze wurde am 8. Mai 1929 im niedersächsischen Scheeßel (Nordheide) geboren. Sein Vater war dort Landpfarrer. Sein Studium schloss Heintze 1957 als „Diplom-Gärtner“ ab. Nach erfolgreichen Projektarbeiten in Bremen und Hessen (Vogelsberg, Hoher Meißner) unterstützte er dann (1959) als Landesangestellter den Hessischen Landesbeauftragten für Naturschutz. Gottfried Heintze sah seine beruflichen Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege keineswegs nur als formalen Auftrag oder als Broterwerb an, sondern sie waren Teil einer grundsätzlichen Geistes- und Lebenshaltung. Seit 1971 lehrte er langjährig als Dozent für Naturschutz und Landschaftspflege (Landschaftsarchitektur) an der damaligen Fachhochschule Wiesbaden am Fachbereich Geisenheim; 2005 verlieh ihm die Vereinigung Ehemaliger Geisenheim (VEG) den Professor-Müller-Thurgau-Preis.

 

 

 

FORSCHUNG

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen


Die Sortieranlage im Einsatz im Weingut der Hochschule Geisenheim – interessant auch für Fernsehkameras, wie hier vom Südwestrundfunk.

Sortiermaschine für Spitzenweine: Prototyp zurzeit im Weingut der Hochschule Geisenheim

 

Eine neuartige Sortieranlage soll künftig helfen, die Qualität von Weintrauben optimal zu verwerten. Forscher vom Fraunhofer-Institut in Karlsruhe entwickeln eine Anlage gemeinsam mit der Armbruster Kelterei-Technologie GmbH, dem Ingenieurbüro Waidelich und der Hochschule Geisenheim im Projekt »GrapeSort«, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

 

Die in Bottichen angelieferten Trauben gelangen zunächst über ein Förderband in die Abbeermaschine, die die Früchte von den Stielen ablöst und entrappt. Mit einer Geschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde werden die Trauben dann auf dem Förderband transportiert, an dessen Ende sie in einer Wurfparabel ein Sortiermodul passieren. Eine Hochgeschwindigkeits-Zeilenkamera, Herzstück des Moduls, erfasst den Materialstrom und schießt Bilder von den vorbeifliegenden Früchten – 18.000-mal pro Sekunde. Die angeschlossene Auswertungssoftware analysiert die Aufnahme in Millisekunden. Sie steuert Druckluftdüsen an, die Fremdkörper wie Insekten, Rebholz, Steine und Ästchen aus dem Materialstrom herauspusten. Auch schlechte, unerwünschte Beeren werden entfernt. Die »guten« Beeren fallen in einen Behälter. Was die Kamera mit »schlecht« bewerten soll, wird zuvor trainiert. Schimmel, Ohrwürmer, Blätter und falscher Reifegrad sind typische Auswurfkriterien. Die Sortierung erfolgt durch Form- und Farbanalysen.

In Geisenheim soll ein optimiertes Funktionsmuster erstmals getestet werden, das als Basis für eine serienreife Anlage dient. Rechtzeitig zur Weinlese werden alle ständig weiterentwickelten und optimierten Komponenten – Zuführeinrichtung, Kamerabox und Ausblaseinheit – zusammengesteckt und getestet. Im Juni 2014 findet eine weitere Premiere statt – dann steht die sensorische Prüfung an: Die Weinbauexperten der Hochschule Geisenheim, die das Projekt mit ihrer Expertise begleitet haben, werden den Wein verkosten.

 

 

CAMPUS

Beruflich durchstarten! Neue Serviceleistungen vom Career Service


Das Gesicht des Career Services der Hochschule Geisenheim: Sandra Wasse



Jetzt anmelden: Das Wintersemester-Programm 2013/14 mit vielfältigen Seminaren und Workshops

 

Wo geht meine berufliche Reise hin? Was zeichnet mich persönlich aus und wie kann ich mich am besten „vermarkten“? Wie soll ich meine Bewerbungsunterlagen gestalten und was erwartet mich im Vorstellungsgespräch?: Diese Fragen und weitere können ab sofort alle Geisenheimer Studierende, VEG-Mitglieder, Absolventen und sonstige Interessierte mit Unterstützung des neu eingerichteten Career Service klären.

Neben der persönlichen Beratung (Terminanfragen an Sandra.Wasse@hs-gm.de oder Tel.: 06722/502-780) kann man ab sofort über das Geisenheimer Institut für Weiterbildung (www.hs-geisenheim.de/giw) folgende Veranstaltungen verbindlich buchen:

 

„Selbstbewusst, authentisch und mit Freude präsentieren“ 25.10.2013 (16-19Uhr) und 26.10.2013 (9-17Uhr); „Die Marke ‚ICH‘ – meine Ziele, Stärken, Potenziale und Kompetenzen“ ,08.11.2013 (16-19Uhr) und 09.11.2013 (9-13Uhr); „Berufsorientierung und Karriereplanung“ 14.11.2013 (17-20Uhr); „Richtig bewerben – Schriftliche Bewerbungen“ 21.11.2013 (17-20Uhr); „Living and Studying in Germany - an intercultural workshop“, 29.11.2013 (16-19Uhr) und 30.11.2013 (9-17Uhr); „Vorstellungsgespräche führen“ – mit Videoanalyse, 06.12.2013 (16-19Uhr) und 07.12.2013 (9-17Uhr); „Auf in die Selbständigkeit – der richtige Weg für mich?“ 13.12.2013 (16-19Uhr) und 14.12.2013 (9-17Uhr). 
Die Veranstaltungen sind für alle Geisenheimer Studierenden kostenfrei, VEG-Mitglieder genießen Ermäßigung - dank der finanziellen Förderung durch den Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für Fragen und Anliegen steht Sandra Wasse vom Career Service jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Kontakt:
Sandra Wasse
Career Service/ESF-Projekt „Potenziale nutzen“
Hochschule GEISENHEIM University
Von-Lade-Str. 1, D- 65366 Geisenheim
Tel. +49 6722 502 780
Fax +49 6722 502 740 / www.hs-geisenheim.de/career-service

 

 

Gebührenfrei zum Studium ins Ausland


Jetzt bewerben für ein gebührenfreies Studium im Ausland

Studieren in den USA mit den Hessen-Programmen/Das International Office informiert

 

Das Hessen-Wisconsin- und das Hessen-Massachusetts-Programm ermöglicht es Studierenden einer hessischen Hochschule an einer der Partneruniversitäten für ein bzw. zwei Semester studiengebührenfrei zu studieren. Bewerbungsfrist ist der 30. Oktober 2013.

Mit dem Flossfeder-Programm haben Studierende des Weinbaus und der Getränketechnologie die Möglichkeit, sich für ein Vollstipendium an der renommierten Universität Davis in Kalifornien zu bewerben. Bewerbungen können spätestens bis zum 13. November 2013 im International Office abgegeben werden.

Ob Praktikum oder Studium weltweit – mit dem Promos-Programm des DAAD kann auch ein Teilstipendium gefördert werden. Bewerbungsfrist für einen geplanten Auslandsaufenthalt in der ersten Hälfte des nächsten Jahres ist der 30. November 2013. 

ERASMUS - Praktikum oder Studium in Europa: Für ein Teilstipendium zu Ihrem Praktikum in Europa ist die Bewerbungsfrist spätestens vier Wochen vor dem Praktikumsbeginn. Wer ein Studium an einer der Erasmus-Hochschulen im europäischen Raum beginnen will, kann sich gern beim International Office der Hochschule Geisenheim bewerben.

Informationen und Bewerbungsunterlagen zu den einzelnen Programmen gibt es (http://www.hs-geisenheim.de/international.html) auf der Homepage des International Office. Die Bewerbungsunterlagen aller Programme sind im International Office der Hochschule Geisenheim abzugeben. Das Team um Sonja Thielemann und Elke Reichel hilft dann auch gerne persönlich weiter.

 

 

Besuch aus down under


Creina Stockley vom "Australian Wine Research Institute" in Adelaide

Zusammenarbeit vertieft

 

Besuch aus Australien hatte jetzt Prof. Dr. Monika Christmann, Institutsleiterin Oenologie: Creina Stockley vom "Australian Wine Research Institute" in Adelaide besuchte die Hochschule Geisenheim und informierte sich in den Instituten für Oenologie sowie Mikrobiologie über die dortigen Arbeiten. Creian Stockley ist zur Zeit Vorsitzende der Kommission "Sicherheit und Gesundheit" der internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) und hat in dieser Funktion bereits im Projekt "Allergene Rückstände im Wein" eng mit dem Institut für Önologie zusammen gearbeitet.

    

    

 

 

 

Unterstützung beim Einleben am Campus


Yasmin Peters

Mariano Zelada

Auslandstutoren tragen zum interkulturellen Austausch am Campus bei

 

Das Studium beginnt, alles ist neu, viel zu organisieren. Und wenn man noch nicht lange in Deutschland wohnt, dann ist das Einleben eine umso größere Herausforderung. Die beiden Auslandstutoren Yasmin Peters (Mail: auslandstutor2@hs-gm.de) und Mariano Zelada (Mail: auslandstutor1@hs-gm.de) sind für alle Studierende internationaler Herkunft da, die Unterstützung beim Einleben und soziale Kontakte suchen.

Außerdem organisieren sie gemeinsame Ausflüge für alle deutschen und ausländischen Studierenden, um den interkulturellen Austausch und Freundschaften zu fördern.

Der erste Ausflug (eine Wandertour von Rüdesheim nach Assmannshausen) findet am Sonntag, 10. November, statt: Treffpunkt ist vor dem Mensagebäude der Hochschule Geisenheim um 11:30 Uhr.

Wer teilnehmen möchte, sendet bitte eine Mail an auslandstutor2@hs-gm.de. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 20 deutsche und max. 20 internationale Studierende begrenzt. Für telefonische Rückfragen steht Sandra Wasse vom Career Service unter 06722-502-780 zur Verfügung.

 

 

Upgrade in Geisenheim


Ob große Gewächse oder edelsüße Botritys-Weine: die Masters of Wine waren begeistert von dem Wochenende in Geisenheim.

20 Masters of Wine haben sich weiter gebildet

„Welldone“ „a brillant Weekend“, „a perfect combination of research and practice“: zeigten sich die 20 Masters of Wine begeistert von ihrem Fortbildungswochenende in Geisenheim. Diese Veranstaltung wurde schon zum elften Mal durchgeführt, mittlerweile auch in Zusammenarbeit mit dem VDP Rheinhessen und dem Deutschen Weininstitut (DWI). Das Institute of Masters  of Wine wurde 1953 gegründet und hat seinen Sitz in London. Die Ausbildung zum Master of Wine dauert mindestens zwei Jahre und endet mit einer schriftlichen Ausarbeitung, wobei es sich nicht um eine akademische Ausbildung handelt. Das Institute of Masters of Wine hat mit der Hochschule Geisenheim ein Abkommen, das regelmäßige Fortbildungen der Weinfachleute beinhaltet.

Fachexkursionen, wissenschaftliche Vorträge und updates in Weinbau und Kellerwirtschaft rundeten die Exkursion in den Rheingau ab. „Für mich sind diese Wochenenden immer eine Bereicherung. Ich bin so stolz, wenn die Gruppe wegfährt und sieht, was wir hier zu bieten haben. Gerade die Kombination von akademischer Forschung in Verbindung mit den Winzern selbst ist sehr gelungen“, so Prof. Dr. Monika Christmann, Mit-Organisatorin und Initiatorin der Masters of Wine-Wochenenden in Geisenheim.

 

 

 

TERMINE TERMINE TERMINE

Seminarveranstaltungen im Rahmen des Dokorandenkollegs im Winersemester 2013/2014. Beginn jeweils 15.30 Uhr in Hörsaal 8 (neuer Hörsaal in der "alten Phyto"):

 

17. Oktober, 15.30 Uhr, Frederik Polzin (Georg-August-Universität Göttingen): Molecular plant-root knot nematode interaction; Markus Kasnitz (Ob): Wachstumsmessung an Früchten – Steuerung minimaler Wassergaben bei Süßkirsche und Apfel;

 

31. Oktober, 15.30 Uhr: Marcus Laier (Mb), Analytische Charakterisierung und Wirkung innovativer Weinbehandlungsstoffe auf Basis von Hefen; Johanna Frotscher (Rz): Molekulare Charakterisierung von UDP-Glycosyl-transferasen in Vitis vinifera

 

14. November, 15.30 Uhr:Thomas Knebel (Wg), Roter Apfelsaft – Entwicklung züchterischer, getränketechnologischer und anbautechnischer Lösungsstrategien für ein neues innovatives Produkt; Christian Fischer (Te): "Physikalisch-mechanische Auswirkungen verschiedenerer Fahrwerkstechnologien"

Impressum

Hochschule GEISENHEIM University


Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz
Von-Lade-Str.1, 65366 Geisenheim 

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Redaktion:

V.i.S.d.P. Luise Botler, Pressereferentin
Hochschule Geisenheim University

Erscheinungsweise: monatlich

Design: PPS Studios, Offenbach