Hochschule Geisenheim
 
Newsletter August 2013
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Hochschule GEISENHEIM University, das Geisenheimer Institut für Weiterbildung, die VEG-Geisenheim Alumni Association e.V. und die Campus Geisenheim GmbH informieren Sie gemeinsam aktuell aus Geisenheim!

Viel Spaß bei der Lektüre!

HOCHSCHULE

„Einmal Geisenheimer, immer Geisenheimer“


"Chapeau" für 107 Absolventen

Akademische Abschlussfeier der Hochschule Geisenheim 

Mit viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft sind jetzt 107 Absolventen der am 1. Januar 2013 gegründeten Hochschule Geisenheim im Park des Campus im Rahmen einer akademischen Abschlussfeier verabschiedet worden. „Wer einmal hier studiert hat, ist ein Leben lang Geisenheimer“, machte Staatssekretär Ingmar Jung in seiner Ansprache deutlich und bescheinigte der Hochschule neuen Typs in Geisenheim „eine tolle Entwicklung“ seit ihrer Gründung.

Als ein Baby, das versucht krabbeln und laufen zu lernen, beschrieb Präsident Hans Reiner Schultz die Hochschule und warb für Geduld, denn es werde noch etwas dauern, bis es stabil läuft. Die Besonderheiten des Standorts Geisenheim weiter zu entwickeln, innovativ lehren und forschen und dabei praxisorientiert bleiben, wies Vizepräsident Otmar Löhnertz den zukünftigen Weg der Hochschule neuen Typs auf, die nun erstmals Bachelor und Master entließ. „Ein Studium ist ein Privileg, welches Ihnen die Gesellschaft bietet. Werben Sie dafür in den Führungspositionen“, gab der Professor den Absolventen weiter mit auf den Weg.

„So soll’s bleiben - überall Geisenheimer in der Welt“, wünschte sich Bundestagsabgeordneter Klaus Willsch und verwies dabei auf den Rheingau als „Schmuckkästlein“.

Dass Geisenheim eine Marke sei, die Tür und Tor öffne, betonte auch Robert Lönarz, Präsident der Vereinigung ehemaliger Geisenheimer (VEG) und interpretierte Kennedys berühmt gewordenen Spruch neu „Ich bin ein Geisenheimer“. Er ermunterte die frisch gebackenen Bachelor und Master, ihre Hüte fliegen zu lassen und ihren Erfolg zu feiern.

Zu einem Exkurs rund um das Kulturgut Bier lud der Festredner dieses besonderen Tages, Dr. Hans-Georg Eils, der Präsident des Deutschen Brauer Bundes ein. Nicht ohne ein verschmitztes Lächeln im Knopfloch verkündete er in Geisenheim, dass Deutschland eine Biernation sei, technologisch auf dem neuesten Stand. „An ihrem Können habe ich keinen Zweifel. Bleiben Sie vor allem eins: neugierig und wissbegierig, ihr Leben lang!“, so Eils.

Die erste Honorarprofessur der Hochschule neuen Typs konnte Präsident Hans Reiner Schultz an den Diplom-Agrarbiologen Martin Bocksch überreichen, ein ausgewiesener Experte und Fachmann in der Landschaftsarchitektur für Rasen.

Für ihre Abschlussarbeiten wurden drei Absolventen mit dem Karl-Bayer-Preis gewürdigt: Oliver Bork, Maurizio Zadra und Johannes Meßner.

Blumen zum Abschied gab‘s für Professor Dr. Walter Wohanka, der für seine langjährige Lehrtätigkeit geehrt wurde.

Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier von schmeichelnden Klängen der „Bluenotes“.

 

Einfach ausgezeichnet!


Die Ausgezeichneten: (1.v.l.) Oliver Bork, (6.v.l.)Johannes Meßner, (3.v.r.) Maurizio Zadra

Karl-Bayer-Preis verliehen 

Im Rahmen der akademischen Abschlussfeier wurden drei Absolventen mit dem Karl-Bayer-Preis für ihre mit "sehr gut" bewerteten Arbeiten ausgezeichnet:

Oliver Bork "Spätfrostschäden im Weinbau - Untersuchungen zur Verminderung des Schadaufkommens sowie zum Vorkommen eiskernbildender (INA) Bakterien an Topfreben und Rebholz (Vitis vinifera L.)"
Betreuer: Prof. Dr. Beate Berkelmann-Löhnertz, Dott. Paolo Ermarcora

Maurizio Zadra "Digitalisierung des Phänomens der Perlage zur objektiven Beurteilung des Schaums und des Aufbrausens bei Schaumweinen"
Betreuer: Prof. Dr. Mark Strobl, Dott. Roberto Larcher

Johannes Meßner "Untersuchung zur Bewurzelungsfähigkeit und Reblaustoleranz an Stecklingen der Art Vitis berlandieri Planchon"
Betreuer: Prof. Dr. Joachim Schmid, Dott. Marco Stefanini

 

 

Face2Face im internationalen Verbund


"Ein Meilenstein für die Forschung in Geisenheim"

4,5, Millionen vom Land für Klimaforschung  

FACE2FACE steht für Klimafolgenforschung an der Hochschule Geisenheim für „Free Air Carbon dioxide Enrichment“ und für einen neuen LOEWE-Exzellenzforschungsschwerpunkt. In diesem weltweit einzigartigen Klimaprojekt geht es um die Auswirkungen künftig weiter steigender CO2 -Konzentrationen in Kombination mit erhöhten Temperaturen auf Spezialkulturen wie Wein, Obst, Gemüse und Ziergehölze. Die Hochschule Geisenheim erhält jetzt mit den Verbundpartnern Justus-Liebig-Universität Gießen, Philipps-Universität Marburg und dem Max Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie rund 4,5 Millionen vom Land im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz).

„Wir an der Hochschule Geisenheim freuen uns gemeinsam mit unseren Partnern über diesen landesfinanzierten LOEWE-Schwerpunkt, der grundlagenorientierte- und fächerübergreifende Forschung mit nationalen und internationalen Partnern eine Plattform bietet. Dies ist ein Meilenstein für Geisenheim und die Klimafolgenforschung bei Spezialkulturen“, so Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz.

 

 

Er hört das Gras wachsen


Die erste Honorarprofessur der Hochschule verlieh Präsident Hans Reiner Schultz jetzt an Martin Bocksch.

Erste Honorarprofessur an der Hochschule für Martin Bocksch 

Mit der ersten Honorarprofessur an der Hochschule Geisenheim zeichnete Präsident Hans Reiner Schultz auf der akademischen Abschlussfeier Martin Bocksch aus. Der frisch gebackene Honorarprofessor ist ein im deutschsprachigen Raum hoch anerkannter wissenschaftlicher Rasenexperte. Für den Deutschen Rollrasen Verband e.V. (DRV) arbeitet er freiberuflich als Verbandsreferent und widmet sich beim Deutschen Golf Verband (DGV) schwerpunktmäßig neben dem Pflanzenschutz der umweltverträglichen Rasenpflege und der Zertifizierung von Pflegesystemen. Zahlreiche Gutachten und fachliche Stellungnahmen zu Fußballarenen, Golfanlagen, Rollrasenflächen und auch Privatgärten zeugen von seiner gefragten Expertise.

2006 hat Martin Bocksch seine Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Hochschule RheinMain am Fachbereich Geisenheim im Studiengang Landschaftsarchitektur aufgenommen. "Seine Lehrveranstaltungen waren und sind stets gut besucht und überdurchschnittlich gut von den Studierenden evaluiert. Seine anwendungsbezogenen Forschungsprojekte, die er neben seiner sonstigen beruflichen Belastung durchführte und durchführt, sowie seine daraus resultierenden zahlreichen wissenschaftlichen Vorträge und Publikationen qualifizieren Diplom-Agrarbiologen Martin Bocksch in außerordentlichem Maß für eine Honorarprofessur", so Laudator Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer.

 

 

Enge Kooperation mit Geisenheim unterstrichen

Staatsministerin Lucia Puttrich zu Besuch bei Erbslöh in Geisenheim 

Die Hessische Staatsministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Lucia Puttrich, war Mitte Juli zu Gast bei der Erbslöh Geisenheim AG. Der Vorstand, Dr. Jörg Möller und Dietmar Hemmert, präsentierten die Entwicklung des Familienbetriebes vom Bergbauunternehmen zum Spezialisten für Getränketechnologie. 90 Mitarbeiter sind bei Erbslöh am Standort Geisenheim tätig, 130 sind es weltweit in der Erbslöh Gruppe, einschließlich eigener Gesellschaften und Außendienste in den großen Weinbauländern der Welt wie Frankreich, Spanien, Italien und Übersee.

Durch den Standort in Geisenheim gibt es eine langjährige, enge, wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Hochschule Geisenheim. Dies wurde durch die Teilnahme von Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz sowie Prof. Dr.-Ing. Bernd Lindemann (Getränketechnologie), Prof. Dr. Monika Christmann (Oenologie) und Prof. Dr. Manfred Großmann (Mikrobiologie)  unterstrichen. Nicht nur, dass eine große Anzahl von Hochschul-Absolventen bei Erbslöh beschäftigt ist, es ist auch wieder ein neues Kooperationsprojekt auf dem Gebiet der Analytik geplant.

Die Staatssekretärin informierte sich über die Neuentwicklungen aus Geisenheim im Bereich Trockenreinzuchthefen, die Herstellung veganer Weine sowie ein spezielles Produkt, das das Überschäumen von Bier beim Öffnen der Flasche verhindert (Gushing). Das Unternehmen trägt mit seinem Knowhow zum Erfolg der deutschen Getränkeindustrie bei. „Eine intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit für die Getränkeproduktion und die enge Kooperation mit der Hochschule Geisenheim tragen entscheidend zum Erfolg des Unternehmens bei“, sagte die Ministerin nach dem Rundgang durch das Unternehmen.

 

 

Vom Studium zum Beruf: das Leben nach der Hochschule


Sandra Wasse vom Career Service

Neu an der Hochschule Geisenheim: Sandra Wasse und der Career Service 

Seit Anfang Juli hat die Hochschule Geisenheim mit Sandra Wasse Zuwachs bekommen. Die 36-Jährige betreut den Career Service, der die Studierenden nach Ende ihres Studiums in den Beruf begleitet. Sandra Wasse bietet Einzelberatungen und Coachings für alle Studierende rund um ihre berufliche Profilbildung und Bewerbungsstandards an. Auch Bewerbungsunterlagen können von ihr überprüft werden. „Trainings, Workshops und Vorträge bieten die Möglichkeit zur persönlichen Reflexion. Sie dienen darüber hinaus auch dem Austausch und der praktischen Auseinandersetzung mit Bewerbungsstandards und überfachlichen Kompetenzen“, erläutert Sandra Wasse das breite Spektrum ihres Angebots. Für Studierende aus dem Ausland sind Exkursionen geplant. Tutoren sollen die Neuankömmlinge auch beim Einleben und im Studienalltag unterstützen. Ganz wichtig im Portfolio des Career Service ist die Vernetzung mit potenziellen Arbeitgebern, Kooperationspartnern und Verbänden.

Zur Person:
Sandra Wasse hat Kommunikationswissenschaft studiert und war sieben Jahre lang für eine Schüleraustausch-Organisation und an der Hochschule RheinMain im Career Service tätig. Berufsbegleitend hat sie eine Ausbildung als Coach absolviert und seither im berufsbezogenen Kontext Coachings angeboten. „Persönlich finde ich es sehr spannend, die Neugründung eines Career Services mitgestalten zu dürfen. Ich freue mich schon jetzt auf regen Austausch, damit der Career Service zu einer hilfreichen Säule für die Hochschule Geisenheim werden kann“, freut sich die gebürtige Nordhessin.

Kontakt:

Hochschule Geisenheim University
Career Service
Sandra Wasse
Müller-Thurgau-Haus,
1. Stock Raum 09
Telefon: 06722-502-780
Email: Sandra.Wasse@hs-gm.de

 

 

Brückenbauer zwischen Hessen und Thüringen


Für seine Verdienste geehrt: Clemens Klockner

Clemens Klockner jetzt mit dem Thüringer Verdienstorden ausgezeichnet 

Mit dem Thüringer Verdienstorden wurde jetzt Professor Dr. h.c.mult. Clemens Klockner aus Hochheim am Main von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ausgezeichnet.

Der Professor für Gesellschaftswissenschaften wurde damit für seine vielfältigen Verdienste und sein außerordentliches Engagement für die Thüringer Hochschullandschaft geehrt. „Mit Augenmaß und Überzeugungskraft hat er als anerkannter Hochschulexperte die Lösung von Strukturfragen in Lehre und angewandter Forschung vorangebracht und die Positionierung der Fachhochschulen im deutschen Hochschulsystem und insbesondere in Thüringen mit aller Kraft gefördert“, sagte die Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in ihrer Laudatio. Er wirkte als Brückenbauer zwischen Fachhochschulen in Hessen und Thüringen. Mit seiner Hilfe sind bis heute andauernde bewährte Freundschaften und Verbünde entstanden. Durch sein persönliches Engagement hat er die Entwicklung der Fachhochschulen in Thüringen entscheidend mitgeprägt, so die Ministerpräsidentin weiter.

Clemens Klockner wurde bereits im Jahr 2008 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Im April 2012 folgte die Würdigung als erster Ehrensenator der Hochschule RheinMain, bei deren Vorgängerinstitution Fachhochschule Wiesbaden er von 1985 bis 2008 Präsident war. Darüber hinaus war er seit 1998 Vizepräsident und Sprecher der Fachhochschulen innerhalb der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und von Februar 2001 bis Januar 2007 Mitglied im Wissenschaftsrat.

Clemens Klockner gehört zum Herausgeberkollektiv der Zeitschrift „Das Hochschulwesen“.

 

 

AUS DER FORSCHUNG

Was Wein und Mathematik miteinander verbindet


Prof. Dr. Kai Velten

Hochschule Geisenheim an Forschungsprojekt ROENOBIO beteiligt 

Ein neues Forschungsprojekt verbindet zwei Disziplinen miteinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: den Weinbau und die Mathematik. Wo die einen viel Gefühl, Erfahrung und Leidenschaft mitbringen müssen, setzen die anderen ausschließlich auf Formeln. Doch aus welchem Grund kooperieren Wissenschaftler dieser beiden Fachbereiche miteinander? Prinzipiell geht es um die mathematische Modellierung der Gärung und im Anschluss um potentielle Energieeinsparungen in der Weinproduktion. „ROENOBIO – Robuste Energie-Optimierung bei Gärprozessen in der Produktion von Biogas und Wein“ lautet der Titel des Verbundprojekts. Das Vorhaben ist im Bedarfsfeld „Klima/Energie“ der Hightech-Strategie der Bundesregierung angesiedelt und wird mit knapp 250.000 Euro vom Forschungsministerium (BMBF) gefördert und die nächsten drei Jahre finanziell unterstützt. Auch die Hochschule Geisenheim ist an diesem Forschungsvorhaben beteiligt. Prof. Dr. Kai Velten von der Arbeitsgruppe Systemanalyse und Modellierung des Zentrums Weinforschung und Verfahrenstechnologie hebt hervor, dass die Hochschule Geisenheim bundesweit die einzige sei, welche ihren Studierenden und Wissenschaftlern ein eigenes Betriebssystem bereitstellt, das Gm.Linux. Auf diesem „Geisenheim“-Linux läuft auch die für die Simulation des Vorhabens benötigte Software.

Projektkoordinatorist ist Prof. Dr. Volker Schulz von der Universität Trier. Mit weiteren Kooperationspartnern der Universität Würzburg soll nun vor allem der Prozess der Weingärung besser verstanden werden. Es gebe bereits chemische Formeln, welche das Geschehen in den Gärtanks beschreiben, weiß Prof. Schulz, jedoch geben diese den Gärprozess nur sehr bruchstückhaft wieder, da diese Formeln weder räumliche Faktoren, Temperatureinflüsse noch die Entstehung bestimmter Aromen beinhalten.

Eines der Zauberwörter heißt Formoptimierung. Welche Tankform ist die beste, um eine optimale Gärung zu gewährleisten? Kleine Fässer, große Tanks oder doch eher eiförmige Gebilde? Auf mathematischen Grundlagen soll der Gärverlauf modelliert werden, um das Herunterkühlen unter deutlicher Reduzierung des Energieverbrauchs frühzeitig steuern zu können.

Jedoch „üben“ die Mathematiker am Wein nur. Ihr eigentliches Ziel ist die Verbesserung der Gäreigenschaften in der Biogasherstellung. Da sich die beiden Verfahren, die Wein- sowie die Biogasgärung, sehr ähneln, kann mit der leicht zu kontrollierenden Weingärung direkt auf die Prozesse im Reaktor einer Biogasanlage geschlossen werden. Hauptziel ist zu Beginn die Reduzierung des Energieverbrauchs im Gärvorgang. Im weiteren Verlauf sollen dann produktspezifische Aspekte berücksichtigt werden, so unter anderem ein verbessertes Aromaprofil beim Wein und eine erhöhte Energieausbeute bei der Biogasproduktion.

Mehrere Partner aus Industrie und Landwirtschaft sind in das Vorhaben integriert. So unter anderem drei Hersteller von Biogasanlagen, ein Anlagenbauer sowie die beiden Weinbauversuchsanstalten in Veitshöchheim und in Bernkastel-Kues, was  eine praxisnahe Forschung garantiert.

 

 

CAMPUS

Schaufenster in die Getränkewelt


Auf nach München!

Hochschule Geisenheim zum ersten Mal auf Weltleitmesse für Getränketechnik vertreten/Biertrüffel und Campunade für die Besucher

Zum ersten Mal wird sich die Hochschule Geisenheim auf der drinktec, der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie vom 16. bis 22. September in München präsentieren. Der 40 Quadratmeter große Stand wird sich in Halle B 1.447 befinden. Dort werden die Besucher nicht nur mit Campunade verwöhnt, sondern auch mit dem Geisenheimer Biertrüffel „fleure de bière“ sowie einer Mehrfruchtpraline.

„Die drinktec ist die weltgrößte Messe für Rohstoffe und Technik zur Herstellung von Getränken“, so Professor Dr.-Ing. Bernd Lindemann, Organisator und Projektleiter des Geisenheimer Messeauftritts in der bayrischen Metropole und Studiengangsleiter Getränketechnologie.

Der Stand der Hochschule Geisenheim informiert nicht nur über den Forschungs- und Ausbildungsstandort Geisenheim, Besucher können auch einen Blick in die Master-Thesis von Dominik Schmidt werfen zum Thema „Entgasungsverhalten von Mahlkaffee“.

„Auf der dinktec möchten wir die Getränketechnologie als Forschungsstätte bekannt machen für Unternehmen, die uns noch nicht kennen und uns auch als Ausbilder weltweit präsentieren“, so Lindemann weiter.

In der Branche gilt die drinktec als Premierenplattform für Weltneuheiten. Vorgestellt werden die neuesten Technologien rund um die Herstellung, Abfüllung, Verpackung und das Marketing von Getränken aller Art bis hin zu Liquid Food – Rohstoffe und logistische Lösungen inklusive. Erwartet werden in diesem Jahr, rund 1.400 Aussteller aus mehr als 70 Ländern sowie 60.000 Besucher aus mehr als 170 Ländern.

 

 

Schlenderweinprobe auf dem Campus


Ihnen gefiel es auf dem Campus sichtlich gut!

Indo-German International Training Group zu Gast in Geisenheim 

Am 6. Juli besuchte die „Indo-German International Training Group“ den Campus der Hochschule Geisenheim im Rahmen der Summer School 2013 der International Research Training Group on Molecular and Cellular Glyco-Sciences der Universität Münster. Der kulturelle und interdisziplinäre Ansatz dieses Projekts zeigt sich durch die Summer und Winter Schools sowohl in Münster als auch in Hyderabad, Indien.  

30 Teilnehmer waren als Gäste für eine Schlenderweinprobe nach Geisenheim geladen. Anne Vortkamp, welche vor kurzem den Gerd-Erbslöh-Preis gewonnen hat und nun an der Universität Münster promoviert, vermittelte den Kontakt nach Geisenheim. Aus geplanten zwei Stunden wurden aufgrund des großen Interesses schließlich über vier Stunden Campusbesuch.

 

 

Grüezi miteinand!


Gabriela Perret (Mitte) als Gastrednerin im Doktorandenkolleg

Schweizer Schoki auf Geisenheimer Campus 

Keine frisch geputzten Zähne, kein Kaffee, kein Parfum und schon gar nicht rauchen - das sind die Voraussetzungen zum professionellen Verkosten, klar, ausgeruht sollte man auch sein und nicht gerade von einer Party kommen: das empfahl Gabriela Perret aus Wädenswill (CH) – unter anderem – im Doktorandenkolleg, bei dem es dieses Mal um die Profilierung und Sensorik von Lebensmitteln ging. “Schoki und Käse” das sind die sensorischen Bilder die zum Thema Schweiz in den Köpfen auftauchen. So gab es dann auch süße Schoki aus dem Land zu verkosten, in dem der Wein übrigens als Lebensmittel gehandelt wird. Der Vortrag von Gabriela Perret war auch wirklich lecker, locker und leicht verdaulich. Ein herzliches “merci villmoll” in die Schweiz!

 

 

Auf die Lagerung kommt es an


Prof. Dr. Rainer Jung (r.) im Gespräch mit Christian Ress

"Anti-Aging under water" 

Gibt es einen Unterschied zwischen einem Wein, der drei Jahre im Keller gereift ist und einem, der drei Jahre unter Wasser auf dem Grund eines Sees vergraben wurde? Dieser Frage gingen jetzt Professor Rainer Jung und Studierende von der Hochschule Geisenheim als Gast bei einer besonderen Verkostung im Weingut Balthasar Ress in Hattenheim nach. Vor drei Jahren wurde dort eine Cuvée mit Weinen aus dem Rüdesheimer Berg abgefüllt, ein Teil davon im Keller gelagert, der andere auf dem Grund des Diezer Sees. Jetzt wurde der flüssige Schatz geborgen und Professor Jung kam mit seinen Vekostern zu einem „hochsignifikanten Ergebnis“. Der im Keller gelagerte Wein zeigte sich im Duft gereifter, mehr der allgemeinen Geschmackserwartung entsprechend, während der im See gelagerte Wein eher die Charakteristik eines jungen Weines aufweist mit noch verschlossener, reduktiver Duftnote, allerdings mit längerer Lebenserwartung als sein reiferer „Zwilling“ aus dem Keller. Welcher Wein nun „besser“ sei, hänge aber eher von persönlichen Präferenzen ab, so der Geisenheimer Sensorik-Professor. Hintergrund der Verkostung in der Ress’schen Winebank waren Dreharbeiten für die ZDF-Serie Terraexpress. Der Sendetermin wird noch bekanntgegeben.

 

 

TERMINE TERMINE TERMINE


Hereinspaziert zum Open Campus!

  • Freitag, 9. August bis Sonntag, 18. August 2013:
    Weinstand der Hochschule Geisenheim auf der 
    Wiesbadener Weinwoche
    Ausschank Hochschul-Präsidium: Dienstag, 13. August 2013 von 16 bis 18 Uhr

  • Samstag, 31. August 2013/
    Sonntag, 1. September 2013
    Open Campus - Tag der offenen Tür
    Hochschule Geisenheim,10:00 bis 18:00 Uhr

  • Sonntag, 1. September 2013
    2. Geisenheimer Energietag
    Hochschule Geisenheim ab 10 Uhr

  • Dienstag, 3. September 2013
    Geisenheimer Rebsortentage
    Institut für Rebenzüchtung

  • Dienstag, 3. September 2013
    Betriebsleitertagung Weinbau & Oenologie
    Institut für Oenologie

 

 

Impressum

Hochschule GEISENHEIM University


Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz
Von-Lade-Str.1, 65366 Geisenheim 

Presse@hs-gm.de, Tel. +49 6722 502 - 201, www.hs-geisenheim.de


Redaktion:

V.i.S.d.P. Luise Botler, Pressereferentin
Hochschule Geisenheim University

Erscheinungsweise: monatlich

Design: PPS Studios, Offenbach