Erasmus+ Praktikum

Erasmus+ bietet die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums mit einem monatlichen Zuschuss Praxiserfahrungen im Ausland zu sammeln. Sie erwerben Kenntnisse über andere Arbeitsmärkte und erweitern Ihre Schlüsselqualifikationen wie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit.

Vorteile eines Erasmus-Praktikums im Ausland

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
  • akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen

  • Immatrikulation an der Hochschule Geisenheim;
  • Praktikumsstelle in einem der 28 Mitgliedsstaaten der EU sowie in Mazedonien, Liechtenstein, Island, Norwegen und der Türkei;
  • Praktikumsdauer von mindestens 2 und höchstens 12 Monaten (auch mehrfach, bis zu einer maximalen Förderdauer von 12 Monaten jeweils im Bachelor, Master und PhD: z.B. 6 Monate Studium in Italien, 4 Monate Praktikum in Frankreich und 2 Monate Praktikum in Ungarn);
  • Vollzeitpraktikum;
  • sinnvoller fachlicher und beruflicher Bezug des Praktikums zum Studium;
  • nicht förderbar sind Praktika in europäischen Institutionen bzw. Organisationen, nationalen diplomatischen Vertretungen sowie Organisationen, die EU-Programme verwalten;
  • für Graduiertenpraktika gelten voraussichtlich die gleichen Voraussetzungen, jedoch muss hier die Bewerbung bereits im letzten Hochschulsemester erfolgen.

Leistungen

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem;
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen;
  • Mobilitätszuschuss;
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch);
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern;
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung.

 

 

Stipendium 2015/16

Die Förderhöhen sind nach drei Ländergruppen gestaffelt, entsprechend der jeweiligen Lebenshaltungskosten. Die Einteilung der Ländergruppen ist von der EU vorgegeben. Der bewilligte Tagessatz hängt von dem uns zugewiesenen Budget ab und kann daher an anderen Hochschulen unterschiedlich sein.

Gruppe 1 (13,50 € / Tag; 405 € / Monat): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
Gruppe 2 (11,50 € / Tag; 345 € / Monat): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
Gruppe 3 (9,50 € / Tag; 285 € / Monat): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen an Erasmus+ wird ein Förderzeitraum bewilligt, für den ein Mobilitätszuschuss ausgezahlt wird. Dieser Förderzeitraum muss nicht der tatsächlichen Aufenthaltsdauer entsprechen.
Der verbleibende Zeitraum ohne finanzielle Förderung werden als "Zero Grant" Tage bezeichnet und werden auf das Erasmus-Kontingent (12 Monate/Studienzyklus) angerechnet. Sollten am Ende des Projektzeitraumes ausreichend Restmittel verfügbar sein, können "Zero Grant" Tage in Tage mit finanzieller Förderung umgewandelt werden.

Sprachenförderung online (Online Linguistic Support)

Erasmus+ unterstützt Studierende und Praktikanten bei der Entwicklung ihrer sprachlichen Kompetenzen.
Mit Hilfe von Sprachtests (vor und nach einer Mobilität) sowie tutorierten Sprachkursen lässt sich die sprachliche Entwicklung in vorerst sechs Arbeitssprachen messen und unterstützen. Diese Sprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch. Innerhalb weniger Jahre soll das Angebot auf alle Sprachen der Europäischen Union ausgedehnt werden.


Die Sprachtests unterstützen den Erfolg einer Mobilität, die Tests dokumentieren die Entwicklung der sprachlichen Fertigkeiten – insofern sind sie keine Voraussetzung für eine Förderung und nicht selektiv. Diese Sprachtests sind verpflichtend vor Beginn der Mobilität und nach Beendigung des Aufenthaltes.

Das System funktioniert vollständig elektronisch: Studierende und Praktikanten erhalten eine E-Mail, mit deren Hilfe Sie sich anmelden und Tests bzw. Sprachkurs absolvieren können.