Flaschenverschlüsse für Wein, Perlwein und Sekt

Traditionell beschäftigen sich Wissenschaftler aus dem Institut für Oenologie der Hochschule Geisenheim mit dem Thema „Flaschenverschlüsse für Wein, Perlwein und Sekt.

Ein Themenschwerpunkt dabei waren immer Verschlüsse aus Naturkork. Aus den hier durchgeführten Untersuchungen resultierten die „Geisenheimer Testmethoden“ - ein Katalog mit Methoden und Arbeitsanweisungen zur Durchführung von Qualitätskontrollen bei Verschlüssen auf Naturkorkbasis (mittlerweile in der 4. Auflage von 2012) und letztlich auch das „Geisenheimer Prüfsiegel“, einer Zertifizierung von Betrieben, die nachweislich die „Geisenheimer Testmethoden“ im Rahmen der Qualitätskontrollen einsetzen.

Bereits seit den 1990er Jahren wurden auch umfangreiche Untersuchungen zur Entwicklung, Eignung und zum Einsatz alternativer Weinflaschenverschlüsse durchgeführt. Neben diversen, durch den ATW geförderten Projekten, wurden und werden umfangreiche Drittmittelforschungen mit Industrieförderungen zur Entwicklung neuer Verschlüsse für Wein realisiert. Nicht zuletzt aufgrund dieser Forschungsaktivitäten hat der Anteil der in Deutschland eingesetzten Alternativverschlüsse heute deutlich zugenommen, die Forschungsergebnisse des Instituts für Oenologie waren und sind für die Praktiker dabei immer eine wichtige Orientierungshilfe. Die spezielle technische Ausstattung und Laboreinrichtung im Insititut für Oenologie ist für die Untersuchung aller Verschlusssysteme auf dem neuesten Stand, weshalb das Institut auch anerkannter Ansprechpartner im Rahmen von gutachterlichen Untersuchungen in diesem Bereich ist.

Kontakt

Jung, Rainer (Prof. Dr.)
Tel. +49 6722 502 177
EMail Rainer.Junghs-gmde