Ermittlung der minimal notwendigen Zusatzbewässerung in Apfelanlagen mittels Charakterisierung des Wasserhaushalts und der Kohlenstoffbilanz

Zusammenfassung:

Vor dem Hintergrund des Klimawandels wird die optimale Nutzung begrenzter Ressourcen wie Wasser immer bedeutender.  Deshalb soll der Wasserhaushalt von Äpfeln genauer erforscht werden um die minimal notwendige Zusatzbewässerung in Anlagen bestimmen zu können. Hierfür wird das produktivitätsbasierte Kohlenstoffbilanzmodell MaluSim derzeit an die Bedingungen in Deutschland angepasst. In Zukunft soll ein Wasser-Submodell, welches sich auf den Wasserhaushalt von Apfelbäumen bezieht, in das MaluSim-Modell integriert werden.

 

Hintergrund:

Bisher erfolgt Bewässerung in Apfelanlagen in Deutschland lediglich als Zusatzbewässerung, da an den meisten Standorten die Niederschläge ausreichend sind. Im Hinblick auf die Klimaveränderung und die dadurch häufiger vorkommenden Trockenperioden nimmt die Bedeutung von Bewässerung in Deutschland immer weiter zu. Außerdem kann durch Bewässerung die Entwicklung der Pflanze optimiert und gesteuert werden. Dadurch lässt sich das Ertrags- und Qualitätspotential einer Anlage weiter ausschöpfen. Es stellt sich jedoch die Frage:

Wann und wie viel Wasser sollte idealerweise gegeben werden?

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Ansprechpartner:

Prof. Dr. Peter Braun
Institutsleiter

Tel. +49 6722 502 561
Fax +49 6722 502 560
E-Mail: Peter.Braunhs-gmde

 

M. Sc. Lena Neumann

E-Mail: Lena.Neumann@hs-gm.de