Einflüsse von Umweltfaktoren - insbesondere N-Mangel und supraoptimale Mikronährelementversorgung - auf den Sekundärmetabolismus von Gewürz-, Aroma- und Medizinalpflanzen

Wertgebende Inhaltsstoffe von Gewürz-, Aroma- und Medizinalpflanzen sind in aller Regel Sekundärmetaboliten. Dies gilt ebenso für viele Geschmacks- und Geruchsstoffe in Obst- und Gemüsekulturen. Sowohl die Konzentration bestimmter sekundärer Inhaltsstoffe als auch das Profil der Sekundärmetaboliten einer Art kann durch die Umgebungsbedingungen der Pflanzen in hohem Masse beeinflusst werden. Z.B. lösen sowohl abiotische als auch biotische Stressfaktoren z.T. spezifische (z.B. Anpassungs- oder Abwehr-) Reaktionen im pflanzlichen Sekundärmetabolismus aus. Derartige Stressreaktionen können beispielsweise durch Hitze oder Kälte, Mangel oder Überschuss an Wasser, Nährelementen und Licht (sowohl hinsichtlich Intensität als auch spektraler Zusammensetzung) oder Schädlingsbefall ausgelöst werden.

In Zusammenarbeit mit mehreren Instituten der Hochschule Geisenheim, internationalen Partner (s. z.B. ThaiGerHort-Projekt) sowie dem LLH werden zu diesem Themenkomplex seit 2014 diverse Forschungsarbeiten durchgeführt. Im Fokus stehen dabei gegenwärtig vor allem N-Mangel, supraoptimale Mn-Versorgung sowie spektraler Zusammensetzung und Intensität des Lichts.

Im Rahmen dieser Aktivitäten sind regelmäßig diverse Themen für Bachelor-, Master- oder Projektarbeiten zu vergeben.

Ansprechpartner:

Dr. Johannes Max
Wissenschaftler

Arbeitsgebiet Gartenbau
Stellvertr. Institutsleiter
Raum ZIG 01.51
Tel. + 49 (0)6722 502 433
E-Mail Johannes.Maxhs-gmde