Zentrum für Angewandte Biologie

Die Forschungsschwerpunkte der Institute des Zentrums für Angewandte Biologie liegen in den Bereichen der Klimafolgenforschung, Biodiversität, Züchtungsforschung und Erhaltung genetischer Ressourcen, sowie in der Erarbeitung von umweltschonenden Pflanzenschutzverfahren und Maßnahmen zur Erhöhung der Wasser- und Nährstoffnutzungseffizienz bei Sonderkulturen.

Das Institut für Phytomedizin erforscht Pathogene und tierische Schaderreger an der Rebe und an diversen gartenbaulichen Gewächshaus- und Freilandkulturen, wobei sich die Arbeiten von der Erarbeitung umweltschonender Pflanzenschutzstrategien über die Entwicklung von Diagnosemethoden bis hin zur Analyse der Interaktionen zwischen Pflanzen, Schaderregern und Mikroorganismen erstrecken.

Das Institut für Rebenzüchtung betreibt Klonenselektion bei traditionellen deutschen Rebsorten mit dem Ziel der Verfügbarkeit besser angepasster Klone, insbesondere hoher Botrytis-Toleranz sowie Kreuzungszüchtung von Unterlagen mit dem Ziel vollständiger Reblaus-Resistenz und guter Standortanpassung. 

Die AG Klimafolgenforschung an Spezialkulturen widmet sich den Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere der Effekte steigender atmosphärischer CO2-Konzentrationen auf Spezialkulturen, Ökosystemdienstleistungen und biogeochemischen Prozessen der Produktion und Konsumption von stabilen Treibhausgasen. Zudem liegt der Focus auf der Erforschung von Mitigations- und Adaptationsstrategien im Bereich der Spezialkulturen sowie für städtische Räume, um negative Auswirkungen des Klimawandels nach Möglichkeit zu minimieren und nachhaltige Landnutzungs- und Landschaftsplanungsstrategien zu entwickeln.

Das Institut für Botanik forscht in den Bereichen der angewandten pflanzlichen Biotechnologie mit Schwerpunkten in der molekularen Pflanzenzüchtung, den molekularbiologische Grundlagen der Biodiversität, der Cyto- und Gendiagnostik, sowie der Entwicklung von in vitro-Kulturverfahren.

Die AG Pflanzenökologie und Naturschutz erforscht Optionen zum Schutz, der Wiederherstellung  und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität sowie Auswirkungen des globalen Wandels auf Arten und Lebensräume, wobei je nach Fragestellungen freilandökologische, experimentelle und molekulare Methoden sowie Modellierungsansätze zum Einsatz kommen.

Zentrumssprecherin

Prof. Dr. Annette Reineke
(Stellvertreter: Prof. Dr. Ernst Rühl)


Zentrales Institutsgebäude
Von-Lade-Str. 1
65366 Geisenheim
Tel. +49 6722 502 411
Fax +49 6722 502 430
E-Mail Annette.Reinekehs-gmde